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LabelRun – Hilfe und häufige Fragen

Zuletzt aktualisiert: 2026-11-05

LabelRun druckt Barcode- und Preisetiketten für deine Shopify-Produkte – auf den Etikettenbögen und -rollen, die du schon hast. Die Antworten unten beschreiben genau, was die App heute kann.

Was druckt LabelRun?

Ein Etikett pro Einheit einer Produktvariante, angeordnet auf einem Bogen oder einer Rolle. Jedes Etikett kann den Produkttitel, die Variantenoptionen, den Barcode, die SKU, den Preis, den Vergleichspreis (durchgestrichen), den Anbieter, eine Zeile Freitext und – mit Pro – dein Logo tragen. Im Vorlageneditor schaltest du jedes Element ein oder aus und legst seine Position in Millimetern fest.

Preise erscheinen im Währungsformat deines Shops. Der Barcode-Typ wird automatisch anhand des Werts gewählt: EAN-13, EAN-8 oder UPC-A für Ziffern der richtigen Länge mit gültiger Prüfziffer, Code 128 für alles andere. Du kannst auch einen Barcode-Typ fest einstellen oder stattdessen einen QR-Code drucken.

Welche Etikettenbögen und Drucker funktionieren?

Die mitgelieferten Formate sind sofort druckbereit. Rollen: DYMO 30334, 30336, 30252 und 30332; Zebra 2 × 1 Zoll und 2¼ × 1¼ Zoll. US-Letter-Bögen: Avery 5160 (30 pro Bogen), 5167 (80) und 5163 (10). A4-Bögen: APLI 1273 / 12923 (24 pro Bogen), APLI 1274 (16), APLI 1285 / 12925 (44), HERMA 4608 / 4272 (44), Avery L7651 (65), Avery L7160 / HERMA 4677 (21), L7159 (24), L7163 / HERMA 4678 (14), L7173 / HERMA 4268 (10), L7654 (40), L4732 / HERMA 4336 (80), L4736 / HERMA 4346 (48), Avery Zweckform 3490 / 3475 / 6122 / HERMA 4360 (24), 3474 / HERMA 4464 (24), 3657 / 4780 / HERMA 4474 (40), 3659 / 4781 (12), 3666 / HERMA 4270 (65) und 3658 (24). Ein neuer Shop startet mit den Rollen und den Bögen seiner Region (US Letter in Nordamerika und einigen anderen Ländern; in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein die A4-Bögen, die dort verkauft werden; in Spanien die A4-Bögen, die dort verkauft werden, zuerst die von APLI; A4 überall sonst). Alle Formate findest du unter Vorlagen → Neue Vorlage. Für alles andere wählst du „Eigene Größe“: Gib die Etikettengröße an – bei einem Bogen außerdem Seitengröße, Spalten, Zeilen, Ränder und Abstände, jeweils in Millimetern.

Jeder Drucker funktioniert, denn LabelRun steuert den Drucker nie direkt an. Die App erstellt in deinem Browser ein PDF und übergibt es an den Druckdialog des Browsers (oder an „PDF herunterladen“). Du musst also keinen zusätzlichen Treiber installieren, und die App braucht keine direkte Verbindung zu einem Etikettendrucker. Lege den Bogen oder die Rolle ein, die deine Vorlage beschreibt, wähle im Druckdialog das passende Papierformat und drucke mit Skalierung 100 % – niemals mit „An Seite anpassen“ oder „An Papierformat anpassen“.

Druckt dein Drucker einen Millimeter versetzt, kannst du die ganze Seite im Abschnitt „Kalibrierung“ der Vorlage horizontal und vertikal verschieben.

Wie werden die Etikettenmengen festgelegt?

Eine Regel gilt für den ganzen Druckauftrag; danach kannst du jede Zeile der Tabelle einzeln ändern. Die Regeln sind: „1 pro Variante“, „Verfügbares Inventar“, „Vorrätiges Inventar“, „Empfangene Menge“ (nur bei Transfers) oder „Eigene Anzahl“, also dieselbe Zahl für jede Variante. Deine Standardregel legst du in den Einstellungen fest.

Inventarmengen stammen immer von genau einem Standort: von dem, den du auf der Seite „Drucken“ auswählst, oder von deinem Standard-Standort aus den Einstellungen. Bei einem Transfer stammen sie vom Zielstandort des Transfers. Eine Variante ohne Inventar an diesem Standort bekommt bei einer inventarbasierten Regel null Etiketten, und die Tabelle zeigt sie als übersprungen an, statt zu raten.

Warum wird ein Etikett markiert, und was macht „Fehlende Barcodes vorbereiten“?

Die Seite „Drucken“ warnt dich, wenn du einige Etiketten prüfen solltest. Eine Variante ohne Barcode wird mit dem Platzhalter „NO BARCODE“ statt Balken gedruckt und markiert. Ein Wert mit 8, 12 oder 13 Ziffern und falscher Prüfziffer wird als Code 128 gedruckt, damit er sich trotzdem scannen lässt, und ebenfalls markiert. Jeder andere Wert – Buchstaben, eine andere Länge – wird einfach als Code 128 gedruckt, ohne Markierung. Die Markierungen zeigen dir, welche Varianten du in Shopify korrigieren solltest – oder dem Barcode-Generator überlassen kannst.

Auf der Seite „Barcodes“ findet „Fehlende Barcodes vorbereiten“ jede Variante ohne Barcode und legt für jede einen Code fest, und „Barcodes speichern“ speichert sie in Shopify: entweder einen internen EAN-13, der mit dem Präfix deiner Wahl beginnt (20 bis 29, der Bereich, den GS1 für den internen Gebrauch im Laden reserviert – solche Codes lassen sich an deiner eigenen Kasse scannen, gelten aber nicht für Google Shopping, Marktplätze oder den Wiederverkauf), oder einen Code 128, der aus der SKU gebildet wird. Drei Regeln gelten immer: Ein vorhandener Barcode wird nie überschrieben, ein Code, der irgendwo in deinem Katalog schon vergeben ist, wird nie ein zweites Mal verwendet, und der letzte Durchlauf lässt sich auf derselben Seite 30 Tage lang rückgängig machen. Bei großen Katalogen wird schrittweise gespeichert, mit Fortschrittsbalken; du kannst jederzeit anhalten, und was schon gespeichert wurde, lässt sich weiterhin rückgängig machen.

Wie viele Etiketten kann ich drucken, und wo sehe ich meinen Verbrauch?

Der Free-Tarif enthält 200 Etiketten pro Kalendermonat; der Zähler wird am ersten Tag jedes Monats zurückgesetzt (UTC). Pro hat kein monatliches Limit. Vorschauen sind in jedem Tarif kostenlos – nur die Klicks auf „Drucken“ und „PDF herunterladen“ zählen, und ein Druckauftrag, der das Limit überschreiten würde, wird abgelehnt, bevor etwas gezählt wird.

Die Startseite der App zeigt die Anzahl dieses Monats und deine zehn letzten Druckaufträge; die Seite „Drucken“ zeigt dieselbe Anzahl neben den Schaltflächen. Sind die kostenlosen Etiketten des Monats aufgebraucht, funktioniert die Vorschau weiter (beschränkt auf die erste Seite), damit du deine Bögen weiter vorbereiten kannst.

Wie wechsle ich zu Pro, zurück zu Free, oder wie kündige ich?

Tarife, Preise und Abrechnung verwaltet Shopify, nicht LabelRun. Öffne Einstellungen → Tarif und klicke auf „Tarif auswählen“ (oder „Tarif ändern“): In deinem Shopify-Admin öffnet sich dann die Tarifauswahl von Shopify für diese App, mit den aktuellen Preisen. Pro gibt es monatlich oder jährlich, jeweils mit 7 Tagen kostenloser Testphase; der Betrag erscheint auf deiner Shopify-Rechnung.

Um zu Free zurückzukehren, wähle den Free-Tarif in derselben Tarifauswahl. Wenn du die App deinstallierst, beendet Shopify das Abonnement. LabelRun stellt dir nie selbst etwas in Rechnung, sieht nie deine Karte und liest deinen Tarif nur bei Shopify aus – die Seite „Einstellungen“ zeigt, was gelesen wurde und wann eine Testphase endet.

Wie speichere ich Vorlagen, und wie viele kann ich haben?

Vorlagen → Neue Vorlage startet mit einem der mitgelieferten Formate oder mit einer eigenen Größe. Passe die Elemente, die Kalibrierung und den Namen an und klicke dann auf „Vorlage erstellen“. In der Liste kannst du eine Vorlage bearbeiten, duplizieren, löschen oder als Standard festlegen – mit der Standardvorlage öffnet sich die Seite „Drucken“.

Die mitgelieferten Vorlagen gehören dir in jedem Tarif und zählen nicht mit. Zusätzlich kannst du im Free-Tarif drei eigene Vorlagen speichern, mit Pro beliebig viele. Deine letzte Vorlage kann nie gelöscht werden.

Welche Daten speichert LabelRun, und was passiert bei der Deinstallation?

Nur, was zum Drucken und für die Tarifgrenzen nötig ist: die Domain deines Shops und das Zugriffstoken, das Shopify ausstellt, deine Vorlagen (samt Logo), deine Einstellungen, die Etikettenanzahl dieses Monats mit einer Zeile pro Druckauftrag und die Barcode-Durchläufe, die zum Rückgängigmachen nötig sind. Keine Kundendaten – die App fordert nie die Berechtigungen für Kunden oder Bestellungen an –, keine Zahlungsdaten und keine Kopie deines Katalogs: Produkte werden beim Drucken von Shopify gelesen und in deinem eigenen Browser zu einem PDF verarbeitet.

Die Deinstallation löscht das Zugriffstoken sofort. Shopify sendet die Löschanfrage (shop/redact) 48 Stunden nach der Deinstallation, und LabelRun löscht dann alles Übrige. Die Datenschutzerklärung beschreibt das alles im Detail.

Datenschutzerklärung lesen

Wie bekomme ich Support?

Schreib an die Adresse unten. Gib die .myshopify.com-Domain deines Shops an, auf welcher Seite du warst und was du erwartet hast – ein Screenshot der Warnungen auf der Seite „Drucken“ hilft am meisten. Die Oberfläche ist auf Englisch, Französisch, Deutsch und Spanisch verfügbar und folgt der Sprache deines Shopify-Admins.

Schreib an soheyb.alouach.dev@gmail.com

Kontakt

Deine Frage ist nicht dabei? Schreib uns: soheyb.alouach.dev@gmail.com